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Aktuelle Unsicherheit und Herausforderungen

Arbeitgeberverband Oldenburg befragt Mitgliedsfirmen zur konjunkturellen Entwicklung – Auswirkungen der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der weltweiten Krisen beschäftigen die Unternehmen

Oldenburg, 06.05.2026. Für die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Oldenburg (AGV Oldenburg) liegen die größten Geschäftsrisiken im Fachkräftemangel, steigenden Arbeitskosten und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Das hat die aktuelle Unternehmensbefragung des größten Unternehmensverbandes im Nordwesten Niedersachsens unter seinen Mitgliedern ergeben. Auch die infolge weltweiter Krisen ausufernden Energie- und Rohstoffpreise und Preise für Vorprodukte belasten die Unternehmen.

Die Mehrheit der Unternehmen (81 %) erwartet für die kommenden 12 Monate eine schlechtere oder gleichbleibende Geschäftsentwicklung, während nur wenige mit einer Verbesserung rechnen (19 %). Bei den Investitionsabsichten überwiegt Zurückhaltung: Die meisten Unternehmen (73 %) planen geringere oder gleichbleibende Investitionen, nur ein kleiner Teil (27 %) sieht eine Steigerung vor.

„Diese Erkenntnisse spiegeln die aktuelle Unsicherheit und die Herausforderungen wider, mit denen die Unternehmen aktuell konfrontiert sind“, stellt Martin Steinbrecher, Vorsitzender des AGV Oldenburg, fest. Das könnte sich auch auf die Beschäftigung auswirken. Nur 22 % der befragten Unternehmen planen in den nächsten 12 Monaten eine höhere Beschäftigung. „Ein fatales Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, urteilt Steinbrecher. Denn der Mittelstand sei für die deutsche Volkswirtschaft von herausragender Bedeutung. Er stehe für fast 60 % der Nettowertschöpfung. Die mittelständischen Betriebe beschäftigten über 50 % aller Arbeitnehmer und bilden 70 Prozent der Lehrlinge aus.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier: Konjunkturumfrage Frühjahr 2026