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Historie

Seit über 90 Jahren Partner der Arbeitgeber im Nordwesten - Geschichte des Arbeitgeberverband Oldenburg e.V.

Die ersten Ansätze zur Gründung einer sozialpolitischen Ständeorganisation, die die Beratung, Betreuung und Vertretung der Interessen gewerblicher Wirtschaftsunternehmen wahrnimmt (Allgemeine Arbeitgeberverbände), gehen im Oldenburger Land auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg zurück. Die wenigen hier ansässigen Industriebetriebe waren seit 1917 im Verband Oldenburger Industrieller organisiert, einer kleinen und rein fachlich orientierten Industrieorganisation.

Diese war die Grundlage für einen regionalen, nicht fachgebundenen Zusammenschluss von Unternehmen aller Branchen und Größen.
Am 28. August 1919 wurde der Industrie- und Arbeitgeberverband für den Freistaat Oldenburg gegründet.

Im Jahr 1933 kam der Umbruch. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände wurden in die Deutsche Arbeitsfront überführt. Es folgte eine mehrere Jahre dauernde Unterbrechung der Tätigkeit des Verbandes.

Nach dem zweiten Weltkrieg erlaubte die Britische Militärregierung in Niedersachsen die Bildung von bezirklichen Arbeitgeberorganisationen erst im Jahr 1946 und zwar nur an den Sitzen der acht "Hauptarbeitsämter". Die Mitgliedsfirmen durften lediglich in loser Form zu "Sozialpolitischen Ausschüssen" zusammengefasst werden. Auch Oldenburg war Sitz eines der acht Niedersächsischen Hauptarbeitsämter mit einem solchen "Sozialpolitischen Ausschuss", der sich "Allgemeiner Arbeitgeberausschuss" nannte. Der Initiative dieses Ausschusses ist es zu verdanken, dass am
27. Juni 1949 der heutige Arbeitgeberverband Oldenburg e.V. gegründet wurde.